Energiekostenzuschlag setzt der Stahlindustrie zu

Die Wirtschaftsvereinigung Stahl (WV Stahl) berichtete Mitte März 2022 von einer Verdreifachung der Strom- und Gaspreise im Vergleich zum Anfang des Jahres 2021. Grund dafür ist neben den Auswirkungen der Pandemie auch der Ukraine-Krieg. Besonders betroffen von dem rasanten Anstieg der Preise sind stromintensive Prozesse wie die Elektrostahlproduktion, bei der Stahlschrott zu neuem Stahl recycelt wird. Durch die massiv gestiegenen Energiekosten verteuert sich die Stahlproduktion enorm. Viele Stahlwerke haben zur Aufrechterhaltung ihrer Produktion bereits einen zusätzlichen, monatlich schwankenden, Energiekostenzuschlag eingeführt. Einige Werke stoppen inzwischen bereits ihre Produktion, da der Betrieb aufgrund der Rahmenbedingungen momentan wirtschaftlich betrachtet nicht sinnvoll aufrechterhalten werden kann.

Konsequenzen für Stahlhändler

Neben den stark gestiegenen Energiekosten trägt auch das Defizit von Angebot und Nachfrage am Stahlmarkt zu erhöhten Einkaufspreisen bei. Unter Berücksichtigung der weiterhin sehr langen Lieferzeiten bleibt dem Handel meist nichts anderes übrig, als die werkseitig gestiegenen Materialpreise zu akzeptieren, um die wichtige Funktion des Lagerhalters für die Industrie weiterhin übernehmen zu können. Angesichts dieser Umstände sehen es viele Stahlhändler, so auch Günther + Schramm, als unausweichlich, die Mehrkosten an ihre Kunden weiterzugeben. Deshalb setzte das Unternehmen schon zu Beginn der Pandemie auf offene und transparente Kommunikation mit seinen Partnern und Stammkunden und sieht sich stets dazu verpflichtet, Informationen zur aktuellen Marktlage weiterzugeben, flexibel zu reagieren und im regen Austausch zu bleiben. Nur so werden Unternehmen den Anforderungen nach engen Absprachen gerecht. “Wir sind froh darüber, bei unseren langjährigen Kunden und Partnern auf Verständnis für diese Situation zu treffen. Diese ehrliche Kommunikation wissen sie zu schätzen”, so Bernd Seibold, Geschäftsführer bei Günther + Schramm.

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